Das Franz Lehár-Orchester wurde im Jahr 1945 von Prof. Eduard Macku als "Wiener Konzertorchester" gegründet. Nach einer erfolgreichen Amerika-Tournee wurde dem Orchester von der Familie Lehár der ehrende Titel "Franz Lehár-Orchester" verliehen.
Im Jahre 1961 gründete Prof. Macku die "Operetten Festspiele Bad Ischl" - das heutige "Lehár Festival Bad Ischl" - und machte das Franz Lehár-Orchester zu einem fixen Bestandteil dieses Festivals.
Nach dem Tod Prof. Mackus übernahm Prof. Gabriel Patocs die Leitung des Orchesters in Wien, während in Bad Ischl Walter Erla mit der Führung beauftragt wurde.
Unter den Intendanten Dr. Martin C. Turba (2000 - 2003), Prof. Dr. Michael Lakner (2004 bis April 2017) und Thomas Enzinger (Mai 2017 bis heute) spielte das Franz Lehár-Orchester in Bad Ischl unter namhaften Dirigenten wie Franz Bauer-Theussl, Herbert Mogg, Alfred Eschwé, Wolfgang Bozic, Marius Burkert, Vinzenz Praxmarer, Oliver Ostermann, Laszlo Gyüker u.a.
Zur Jahreswende 2011/12 engagierte der "Chinesische Kulturverein in Österreich" den Klangkörper für eine höchst erfolgreiche China-Tournee. In weiterer Folge musizierte das Orchester beim Chinesischen Neujahrskonzert 2012 sowie beim Europa-Debut der chinesischen Sopranistin Ma Yiming. Beide Konzerte fanden im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins statt. Weitere Projekte mit dem "Chinesischen Kulturverein in Österreich" sind in Planung.
Im Jahr 2012 wurde Prof. Herbert Prikopa auf das Orchester aufmerksam und engagierte es für den neu ins Leben gerufenen Oscar Straus Gesangswettbewerb in Wien.
Neben seiner Konzerttätigkeit ist das Franz Lehár-Orchester seit Anfang der 1970er Jahre ein fixer Bestandteil der Wiener Ballszene (v.a. in der Hofburg). Internationale Ballauftritte hatte das Orchester u.a. in Luxemburg und Amsterdam.